»Verpisst euch!«

Hin und wieder oder vielmehr immer öfter ein „Ausländer raus!“ oder eine rassistische Demo, die dem „Asylchaos“ den Kampf erklärt. So sieht der unschwer zu erkennende Alltag in Deutschland aus. Dass so etwas nie wieder auf deutschem Boden stattfindet, ist ein Schwur gewesen, der abgelegt wurde, nachdem der Nationalsozialismus besiegt war. Dennoch nimmt rechte Gewalt in Deutschland zu. Von Januar bis September wurden 730 rechte Attacken registriert. Insgesamt 545 Menschen wurden dabei verletzt.
Wer das toleriert, ist ein Narr. Intoleranz kann und darf nicht toleriert werden, egal ob sich diese Intoleranz als harter, gewaltbereiter Neo-Nazi kleidet oder als angeblich parlamentarische und demokratische Partei.

Wer dem Rechtsruck in Deutschland entgegentreten will, der muss mit voller Entschlossenheit „Nein!“ sagen zu einem Diskurs mit Menschen, die versuchen, Rassismus und Nationalismus wieder salonfähig zu machen.

Es ist sicherlich schwer in dieser Zeit, rational zu überdenken, wie es verhindert werden kann, dass Rechts nicht zur Mitte wird, was zugegebener Maßen schon Realität ist, doch wieso sollte das immer sachlich sein? „Verpisst euch!“ ist ein Satz, den ich, egal welche Position ich noch erreichen werde, gern noch in 20 Jahren benutzen werde, wenn Rassist*innen mir versuchen zu begegnen. Ohne Wenn und Aber.
„…dass Auschwitz nicht noch einmal sei.“ (Adorno)

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